Die wesentlichen Themen - zu denen bereits Beschlussempfehlungen anstehen -  sind 


Top 5 . Um- und Neugestaltung des Parkplatzes „Seestraße“
- Vorstellung der Planung durch Ingenieurbüro Eisner, Plön
- Bodenuntersuchungsbericht des Ingenieurbüros Reinberg, Lübeck
- Beratung und Beschlussempfehlung

Top 6. Analyse der ungeplanten Innenbereiche in Hohwacht
- Vorstellung der Analyse durch das Planungsbüro Beims, Schwerin
- Beratung und Empfehlung für einen Aufstellungbeschluss


Das Gutachten Reinberg geht von einer hydraulischen Verbindung zwischen Grundwasser und Ostsee aus. Steht dazu die Feststellung im Widerspruch, dass im September im Rahmen einer Trockenperiode ein Spiegel von ca 150cm unter der OK Gelände gleich unter Höhe Meeresspiegel gemessen wurde?
Waren diesbezüglich auch die Angaben zum Bauantrag der Häuser am Küstensaum vollständig und hätten diese bei Fehlen berücksichtigt werden müssen?
Ergeben sich ggfls Mehrkosten für die Sanierungsmaßnahmen?
Ist trotz der guten Bodendurchlässigkeit eine Drainage des Sanierungsgebiet geplant und beruht diese Maßnahme evtl auf Vermutungen zum “alten Bett der Kossau“?
Wie ist die ausgedehnte Pfützenbildung in 2018 trotz guter Bodendurchlässigkeit zu erklären?
Wie ist die Ausdehnung der Pfützenbildung auf bisher unbelastete Bereiche zu erklären (Container) ?
Gibt es Anlass, jahreszeitliche Schwankungen des Grundwasserspiegels anzunehmen und ggfls zu bestimmen (beim Setzen von Pfählen der “Kombüse”, die 15 M entfernt liegt ist man bei 40 cm auf Wasser gestoßen)?
Welche Schlussfolgerungen ergeben sich aus Feststellungen des Grundwassers i.H von 40 cm unter OK Gelände, wie mehrfach angetroffen (Pfahlsetzungen Kombüse)?
Ist aus den deutlich höheren Grundwasserständen, die unabhängig vom Wasserstand der Ostsee auftreten, auf einen weiteren Wasserzulauf zu schließen? 

Alles offene Fragen, die vor einer Beschlussempfehlung im Bau-Ausschuss geklärt werden sollten.

Bei dem Entwurf der "Städtebaulichen Kurzanalyse - Übersicht der ungeplanten Bereiche innerhalb der Ortschaft Hohwacht" des Planungsbüros Beims geht es nach Angabe des Autors um eine geordnete städtebauliche Entwicklung bei Nachverdichtungsmöglichkeiten bzw. in Baulücken. Das Ziel ist dabei der Erhalt des typischen Orts- und Landschaftsbildes.
Empfehlungen für B-Pläne von ungeplanten Bereichen werden für den Reiherstieg - Waldstaße und den Eckrehm - Soltwisch mit den Attributen des Nachverdichtungspotentials und der Bedeutung des Orts- und Landschaftsbildes mit den jeweiligen Spezifikationen  Regelung GRZ / GR Anzahl der Vollgeschosse, absolute Gebäudehöhen  sowie Regelung der Bauweise und der überbaubaren Grundstücksfläche gegeben. Die anderen ungeplanten Gebiete Seestraße, Im Wiesengrund und An den Tannen bleiben aus städtebaulicher Sicht "auf der Strecke". 
Sind die in dem Entwurf gekennzeichneten Nachverdichtungspotentiale in Gemeindebesitz? In ihrem Wahlprogramm  fordert die WGH  "eine Überplanung für das gesamte Gemeindegebiet, denn nur mit sorgfältig erstellten Bebauungsplänen können wir die Entwicklung des  Hohwachter Ortsbildes in unserem Sinne steuern". Ist das jetzt ein erster Schritt in diese Richtung?
Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass dieser Entwurf des Städteplaners Beims von dem gleichen Büro stammt, das in enger Zusammenarbeit mit der vormaligen GV den Investoren in Hohwacht Tor und Tür öffnete und dabei aber auch nichts zum Erhalt des typischen Orts- und Landschaftsbildes beigetragen hat.

In der Bau-Ausschuss-Sitzung am 11.03.2019 geht es u.a. um die Beschlussempfehlungen der oben genannten TOPs. 
Im Arbeitsheft Nr.24, Kiel 2018 des SHGT ist  in Kapitel 7.2.1 ausgeführt:  

[...] Zur Vorbereitung der Beschlüsse ist es erforderlich,  dass sich der Bürgermeister laufend in Gesprächen mit den Bürgern, den Mitgliedern aller Fraktionen und der Verwaltung befindet.
[...] Demnach gehört der inhaltlich gestalterische Beitrag bei der Vorbereitung der Beschlüsse in die Verantwortung des Bürgermeisters, der dabei der fachlichen Unterstützung der Verwaltung bedarf.
[...] Den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern der Gemeindevertretung fehlen in den meisten Fällen die für eine ausgewogene und sachgerechte Entscheidung notwendigen Informationen.
Den notwendigen Kenntnisstand hat die Verwaltung zu vermitteln. Die Vorbereitung ihrerseits besteht darin, der Gemeindevertretung den Sachverhalt in seinen maßgeblichen Daten und Fakten darzulegen und hierbei eine Bewertung in rechtlicher, technischer bzw.finanzieller Hinsicht vorzunehmen.Üblicherweise werden den Gemeindevertretern zusammen mit der Einladung schriftliche Beschlussvorlagen übersandt, die die Darstellung des Sachverhaltes, eine Stellungnahme der Verwaltung zum Sachverhalt, Aussagen zu finanziellen Auswirkungen und möglichen Fördermitteln und einen Beschlussvorschlag beinhalten.

Kommen Sie deshalb am 11.03.2019 zur Ausschuss-Sitzung und üben Sie Ihren Einfluß aus.